In der malerischen Kulisse von Schloß Hartenfels in Torgau eröffnete Staatsminister Kupfer zum dritten Male in Folge die zweitägige Veranstaltung, und freute sich, dass der Sächsische Geothermietag sich fest im Bundesgebiet etabliert habe. Die Geothermie stelle auch im Hinblick auf ihre Umweltverträglichkeit eine für ihn vorrangige Komponente im Energiemix dar, deren Potenzial ob vorgenannter Herausforderungen noch nicht hinreichend wahrgenommen werde, so der Minister. Besonders der im Bundesgebiet vergleichsweise hohe Altbaubestand in Sachsen eröffne ein weites Feld für die Erdwärme im Wärmemarkt.
Dr. Reimer vom GKZ unterstrich in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit nach einer Wichtung der bestehenden Förderprogramme für den ländlichen Raum, auch im Hinblick auf die extremen bauphysikalischen Anforderungen des ländlichen Bestandsbaus bei der energetischen Sanierung.
Die Tandemplenarvorträge eröffneten den gut 110 Teilnehmern die Herausforderungen insbesondere seitens des Umbaus der Versorgungssysteme und der Nutzung der Nettogewinne an Stromerzeugung für den Wärmepumpenbetrieb. Auf dem neu eingeführten Workshop wurden diese Zusammenhänge lebhaft diskutiert und weiterer Handlungsbedarf wie auch Lösungen abgeleitet.
Bis in die frühen Morgenstunden hinein fand im feucht-fröhlichen Rahmen der historischen Altstadtkulisse ein reger Austausch und Ausbau der ganz persönlichen Netzwerke statt.



