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Das Sächsische Werksteinkataster nimmt Gestalt an

Der Freistaat Sachsen  hat – wie kein anderes Bundesland – katastermäßig seine  bergbaulich gewonnenen Rohstoffe erfasst. Ausgehend  von einem Lagerstättenkataster Braunkohle und Fachinformationssystem zu Steine und Erden in Sachsen, regte der GKZ in 2008 die Erstellung eines Katasters der Erz- und Spatvorkommen an, das in mehreren Modulen, u.a. einem grenzübergreifenden Kataster Sachsen-Böhmen, die Grundlage für das laufende ROHSA3 Projekt (ROHstoffkataster SAchsen) lieferte.

Mit breiter Unterstützung mehrerer Bedarfsgruppen aus Bauherren, Öffentliche Vergabe, Landesaufnahme, Ausbildung, Planung, Architekten, Gewinnung, Handel, Verarbeitung sowie Denkmalpflege und Regionalplanung erreichte der GKZ auch die Schließung der letzten katasterseitigen „Lücke“: die Erstellung eines Werksteinkatasters für Sachsen.

In einem ersten Modul wurden zunächst eine Recherche i.S. „good practise“ auf EU Ebene und unter den Beispielen eine SWOT Analyse durchgeführt. An runden Tischen erfolgte eine Befragung  og Zielgruppen und die Konsultation wichtiger externer Akteure. Die  Anforderungsprofile der Zielgruppen wurden analysiert und hieraus das Optimum für die Ableitung mehrerer Produkte definiert. Im Mittelpunkt stehen hier a) die Erstellung eines Katasterbuches, b) Steinbildtafeln als online und Printmedium, und c) ein interaktiver Internetauftritt sowie Einbindung wichtiger Daten in das Fachinformationssystem des Freistaates Sachsen. In Modul 2 werden z.Zt. hierfür die fachlichen Feinkonzepte und die Leistungsverzeichnisse erarbeitet.

Foto: Vertreter des Sächsischen Oberbergamtes und des GKZ bei der Auftragsvergabe.