INNOVATIVES NETZWERK FÜR WELTWEITES WIRKEN

Die sächsischen Steine gehen nach Berlin - zum Tag der Steine in der Stadt umfangreiches Vortragsprogramm in der URANIA

Naturstein ist die regionale Visitenkarte eines Bauwerks. Er gibt ihm - allein schon aus seiner Individualität heraus - ein unverwechselbares Gesicht. Sachsen ist reich an solchen Gesichtern, aber auch an den dafür notwendigen Vorkommen an Werksteinen. Dazu trugen über die Jahrhunderte Geologen, Steinmetze, Baumeister und kunstsinnige Bauherren bei, die verstanden, in immer wieder neuen Stilen, den Stein wirksam in Szene zu setzen. Sachsens Schlösser und Burgen, Kirchen und Stadtlandschaften, aber auch dörfliche Bauten und Brücken zeugen von über 1000 Jahren Baugeschichte in Stein. Begleiten Sie uns auf unsere Reise durch´s steinreiche Sachsen.

Die Veranstaltung ist gleichzeitig der Auftakt einer Länderschau im Rahmen des Netzwerkes „Steine in der Stadt“, das bundesweit mehr als 40 Akteure vereint. Erstmals kommen die Steine Deutschlands virtuell in die Hauptstadt. Sachsen freut sich auf Berlin !

Hier finden Sie das kommentierte Vortragsprogramm zum Ausdrucken

 

Exkursion am Samstag, 23.10.2010 - Sächsische Steine im Berliner Stadtzentrum
11.00 – 13.00: Dr. G. Schirrmeister, Technische Universität Berlin:

Berlin hat in seiner unmittelbaren Umgebung nur wenig geeignete Naturwerksteine. Deshalb wurden schon seit
dem 16. Jahrhundert Bausteine importiert und zwar als erstes sächsische, da sie auf dem Wasserweg günstig
nach Berlin transportiert werden konnten. Mit einer Unterbrechung zu Regierungszeiten Friedrichs II., der aus
politischen Gründen die Einfuhr „ausländischen“ Materials verbot, sind alle Bauphasen im zentralen Stadtbild
Berlins durch Sandsteine sowie Tiefen- und Ergussgesteine aus Sachsen mindestens mitgeprägt. Auf dem
Rundgang werden sie entdeckt und im jeweiligen Kontext erläutert.
Treffpunkt: wird noch bekannt gegeben

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