In Demitz-Thumitz steht – zumindest ausbildungsseitig – die Wiege des Steinmetzhandwerks. Seit mehr als 100 Jahren werden hier Steinmetze und Bildhauer in Theorie und Praxis der Steinbearbeitung eingeführt. Der Ort selbst verbindet sich zwar im Bewusstsein von Vorbei- und Durchreisenden mit dem Begriff „Granit“, bleibt aber weitgehend im Schatten von Dresden, Bautzen, Görlitz und Elbsandstein verborgen. Diesen „Schatz zu heben“, war und ist Ansinnen des Geokompetenzzentrums – festgehalten im Wettbewerbsbeitrag zu „Sachsens Themendörfer“ 2009. Gemeinsam mit unserem Mitglied, dem Landschaftsarchitekten Ernst Panse, entwickelten wir ein Konzept, welches einerseits die in Stein gewachsene Geschichte des Dorfes erlebbar werden lässt und andererseits den Besucher aktiv mit einbindet.
Fotos: Links: Luftbildaufnahme von Demitz-Thumitz mit dem Granitbruch Gläser und der Basalt AG. Rechts: Frau Pallas, Bürgermeisterin von Demitz-Thumitz, und Bauleiter Matthies bei der Entgegennahme des ersten Preises durch Staatsminister Kupfer. (Fotos: Gemeinde Demitz-Thumitz, Lachmann)

vlnr: Hilke Domsch, Projektleiterin GKZ; Bürgermeisterin Pallas, Demitz-Thumitz; Dr. Reimer, Geschäftsführer GKZ, Landschaftsarchitekt (Mitglied GKZ) Panse; Staatsminister Kupfer (Foto: Lachmann)
Der GKZ wird die Gemeinde Demitz-Thumitz in den nächsten drei Jahren bei ihrem Marketing- und Entwicklungskonzept "Spuren der Steine" begleiten. Das Fördergeld kommt aus dem Topf zur integrierten ländlichen Entwicklung. Weitere 25000 Euro Preisgeld stammen aus dem gewonnenen Preis.
Am 19.9.2009 war es dann soweit: Das Themendorf stellt sich unter dem Motto "Ein Stein kommt ins Rollen, ein Dorf kommt in Bewegung" vor. Zur Auftaktveranstaltung kamen mehr als 1500 Besucher in das Granitdorf, wo Staatsminister Frank Kupfer eine informationstafel enthüllte, mit der der Start für eine nachhaltige Entwicklung zum Themendorf Granit gegeben ist, festgehalten in den nachfolgenden Aufnahmen.
Fotos: Thieme (LfULG), Domsch, Reimer (GKZ)




