Hartmut Fiedler, Staatssekretär für Wirtschaft und Arbeit, empfing die Delegation unter Leitung des stellvertretenden Vorsitzenden des Großen Staatskhurals (Parlamentes) der Mongolei, Herrn Gavaa Batkhuu am Donnerstag (16. Dezember) in Dresden.
„Die rohstoffreiche Mongolei ist ein interessanter Partner für Sachsen, das sich erst in der vergangenen Woche beim bundesweiten Wettbewerb um die Einrichtung eines Zentrums für Rohstoffforschung durchsetzen konnte“, so Staatssekretär Fiedler. Zur mongolischen Delegation gehören Parlamentarier, darunter zwei ehemalige Staatspräsidenten der Mongolei, sowie Wirtschafts- und Rohstoffexperten.
Auf dem Besuchsprogramm standen neben Gesprächen mit Vertretern des Wirtschaftsministeriums und des Geokompetenzzentrum im SMWA und in der Wirtschaftsförderung Sachsen auch Termine in Freiberg in der TU Bergakademie und beim Sächsischen Oberbergamt. Begrüßt wurde die Delegation hier durch den Oberbürgermeister der Stadt Freiberg, Herrn Bernd-Erwin Schramm.
Eines der vorrangigen Themen neben der Möglichkeit der Einbeziehung sächsischen Geo-Knowhows für die Erkundung und Entwicklung von Rohstoff-Lagerstätten in der Mongolei war der Austausch zu Erfahrungen in der Sanierung von Bergbaufolgelandschaften, der Bergbausicherheit, des Bergrechts und der Ausbildung sein.
Sowohl die Stadt als auch das Geokomptenzzentrum Freiberg mit seinen Mitgliedern, wie der TU Bergakademie Freiberg, und Kooperationspartnern sind ein international beachtetes Zentrum der Montanwissenschaften. Seit Jahrzehnten werden hier auch mongolische Wissenschaftler ausgebildet. Momentan studieren in Freiberg acht Studenten aus der Mongolei, hinzu kommen weitere Doktoranden und Stipendiaten. Wirtschaftsunternehmen der Region sind über Projekte und Projektentwicklungen in der Mongolei aktiv.

