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Sächsischer Geothermietag verkündet petrothermales Erdwärmeprojekt in Sachsen

In den geologischen Untergrund des Elbtales blickte Staatsminister Kupfer, der erstmalig das ehrgeizige Geothermieprojekt des Freistaates Sachsen zur Strom- und Wärmegenerieung aus einer  petrothermalen Erschließung vorstellte und die Grundlastfähigkeit der Geothermie hervorhob. Erdwärme sei ein wichtiger Energieträger in der Zukunft, was schon jetzt über 7000 installierte EWA in Sachsen mit einer Heizleistung von 80 MW bescheinigten.

Mit über 170 Teilnehmern fand der Sächsische Geothermietag in Dresden wieder großen Zuspruch. Auch die zahlreichen Aussteller waren sichtlich zufrieden. Bot der historische Ballsaal im Brauhaus Watzke doch die perfekte Kulisse für einen Mix aus Referaten, Fachgesprächen und Austausch mit den Teilnehmer beider Tage, die zu einem Großteil auch von außerhalb Sachsens anreisten. Am weitesten reiste dafür eine chinesische 10 köpfige Delegation, die sich im Rahmen des Sächsischen Partnerschaftsprogramms über Angewandte Geothermie zur Standortentwicklung über eine Woche lang im Freistaat informierte, organisiert vom Geokompetenzzentrum Freiberg im Auftrag der Wirtschaftsförderung Sachsen.

Weitere Höhepunkte des umfangreichen Programms waren ein Besuch im Dresdner Energiemuseum der DREWAG und der Kälteanlage der Gläsernen Manufaktur der Volkswagen AG, und - nicht zu vergessen – die Aufwartung von Kurfürst August und Kurfürstin Anna im Abendprogramm, in dem Sie mit viel Witz, Weisheit und Charme durch die Renaissance – Sachsens goldener Zeit – führten. In dieser Zeit wird auch der kommende Sächsische Geothermietag tagen, am 28. und 29.10.2010 in Schloss Hartenfels in Torgau. Lesen Sie hier die Kurzinformation.

und abschließend ein Kaleidoskop aus Eindrücken der Veranstaltung mit seinem Abendprogramm und Ambiente in der bunten Herbstkulisse am Ufer der Elbe.