Die dramatischen, anhaltenden Preissteigerungen auf den Weltmärkten haben zu erheblichen Kostenbelastungen besonders in der mittelständisch strukturierten sächsischen Wirtschaft aber auch zu neuen Chancen für eine Reihe von Branchen (Geoconsulter, Recycler, Maschinenbau und Energietechnik u. a.) geführt. Deshalb müssen die Fragen der sicheren, wettbewerbsfähigen und nachhaltigen Rohstoffversorgung mit hoher Priorität in den Mittelpunkt von Wirtschafts-, Wissenschafts- und Standortpolitik rücken.
Von ihrer Meisterung, bei der zunehmend neue und kreative Ansätze erforderlich sind, hängt die Zukunft des breit gefächerten Industriestandortes Sachsen und Deutschland maßgeblich ab. Vom Freistaat Sachsen müssen dabei wegen seiner Tradition, seinen unternehmerischen und wissenschaftlichen Potenzen im Rohstoffsektor sowie wegen der besonderen Betroffenheit seiner mittelständischen Industrie besondere Impulse und Aktivitäten ausgehen. Der vom Geokompetenzzentrum Freiberg e. V. am 21. März 2007 zum zweiten Mal veranstaltete Sächsische Rohstofftag ist dafür Podium und Kommunikationsplattform für Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Unternehmen.
Der Sächsische Rohstofftag soll für dieses existentielle Thema sensibilisieren, nationale und internationale Entwicklungen und Herausforderungen darstellen sowie Lösungsansätze und aktivitäten vorstellen. Ausgehend von einer fundierten Analyse der internationalen Situation wurden sächsische Aktivitäten zur Rohstoffsicherung vorgestellt und neue Aufgaben formuliert. Der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen hielt eine Grundsatzrede zur Rohstoffsicherung. Zur Tagung waren gut 120 Teilnehmer aus Sachsen und 8 Bundesländern angereist.
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