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Technische Zusammenarbeit Mosambik – Sachsen wird fortgesetzt

Aufgabenschwerpunkte bilden die Erarbeitung eines Regelwerkes für ein mosambikanisches Grubenrettungs- und Gasschutzwesen sowie eines Vorschlags für eine verantwortliche Struktur, beispielsweise in Form einer Hauptstelle. Für Fach- und Führungskräfte des Ministeriums für Bergbau und Energie (MIREME) in Mosambik sollen Weiterbildungen im Bereich Sprengwesen angeboten werden.

In Zusammenarbeit mit der Dresdner Sprengschule GmbH fand dazu eine vorbereitende Befahrung von Unternehmen und Einrichtungen in Mosambik statt. Ziel der Reise war es, sprengstoffproduzierende Firmen sowie die Verwendung und Einsatzgebiete in ihrer Praxis zu erleben. Begleitend wurden einschlägige Gesetze aus dem Bereich Bergbau und Sprengwesen übersetzt.

Für das Bergbautechnikum in Tete (Nordmosambik; Hauptgebiet Steinkohleabbau) wird ein Curriculum zum Sprengwesen erarbeitet. Weitere Themen beschäftigen sich mit Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit, einer unterstützenden Beratung für die Ausformung einer Chamber of Mines sowie der Mitausgestaltung der jährlichen Inspektorentagung für Bergbau in Maputo. Je nach Aufgabenschwerpunkt werden Experten aus dem GKZ-Netzwerk eingebunden. Projektansprechpartner ist Frau Hilke Domsch: hilke.domsch@gkz-ev.de  

Das Projekt wird durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GMbH sowie das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) gefördert.