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Projekte im Rohstoffbereich Grundlageninformation, Bildung, Umweltbewußtsein

Ausgewählte aktuelle Projekte:

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Projekte im Kontext von ROHSA (Rohstoffkataster Sachsen)

2010-2011: Bewertung des Rohstofflagerpotentials im sächsisch-tschechischen Grenzgebiet – Grenzübergreifendes Rohstoffkataster

Der binationale Begleitausschuss des Ziel 3/Cíl 3-Programms hat am 04. Mai 2010 in Plauen sieben weitere grenzübergreifende Vorhaben in den Bereichen Verkehrsinfrastruktur, Kultur, Tourismus und Umwelt bestätigt. Mit rund 3,7 Millionen Euro EU-Mitteln kann damit im Rahmen des Ziel 3/Cíl 3-Programms ein Gesamtvolumen von rund 4,3 Millionen Euro umgesetzt werden. Seit Beginn der Antragstellung im August 2008 konnten sich nunmehr 90 Projekte qualifizieren.
Drei Projekte werden unter sächsischer und vier Projekte unter tschechischer Federführung realisiert. Dabei sind die Anforderungen an die Qualität der Zusammenarbeit im Vergleich zum Vorgängerprogramm Interreg III A deutlich gestiegen: Mindestens zwei der vier Kriterien "gemeinsame Planung", "gemeinsame Durchführung", "gemeinsame Finanzierung" und "gemeinsames Personal" müssen erfüllt sein, um eine Förderung aus dem Ziel 3/Cíl 3-Programm zu erhalten.

Im Programmschwerpunkt Verbesserung der Situation von Natur und Umwelt wurde der Förderung zweier Projekte zugestimmt.
Im Vorhabensbereich Förderung des Umweltbewusstseins, der Umweltbildung und des Umweltmanagements können das Geokompetenzzentrum Freiberg e.V., die Regionalentwicklungsagentur des Bezirks Ústí (Regionální rozvojová agentura Ústeckého kraje) in Ústí nad Labem, der Tschechische Geologische Dienst (Česká geologická služba) in Prag sowie das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie in Nossen das Projekt "Bewertung des Rohstofflagerpotentials im sächsisch-tschechischen Grenzgebiet – Grenzübergreifendes Rohstoffkataster" realisieren. In seinem Fokus steht die Neubewertung von acht
grenzübergreifenden Rohstoffvorkommen wie Fluorit, Zinn, Wolfram, Kupfer und Uran. Sachsen und Tschechien setzen mit diesem innovativen, grenzübergreifenden Rohstoffkataster als eine der ersten Grenzregionen in Europa die europäische Richtlinie SEK (2008) 2741 um. Das Kataster liefert wichtige Grundlageninformationen für eine grenzübergreifende Raumplanung und bietet zuverlässige Handlungsgrundlagen für Fachbehörden, wissenschaftliche Einrichtungen und Unternehmen beider Länder. Ein internationales Rohstoffportal, eine Broschüre, Wanderausstellungen und Fachveranstaltungen informieren die Öffentlichkeit
über das Projekt. Schließlich werden Schüler und Lehrer von vier Schulen in beiden Ländern berufsbegleitend zum Thema Rohstoffe geschult. Die EU unterstützt das Vorhaben mit einem Zuschuss in Höhe von rund 257.000 Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Lesen Sie hier die Projektkurzinfo.

 

2005-2008: Das neue Sächsische Rohstoffkataster der Spat- und Erzvorkommen

 

Fotos:

Staatsminister Thomas Jurk (links) und Präsident des Sächsischen Oberbergamtes, Prof. Reinhard Schmidt, (rechts) bei der Vorstellung der Ergebnisse des Projektes im November 2008

Der Geokompetenzzentrum Freiberg e.V. (GKZ) wurde vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit beauftragt, ein „Sächsisches Rohstoffkataster für Erz- und Spatminerale“ zu erstellen und dabei die Werthaltigkeit der einheimischen Vorkommen und Lagerstätten zu beurteilen. Gleichzeitig sollte mit dem Rohstoffkataster ein Weg beschritten werden, der in kompakter Form Interessenten für Rohstoffe unkompliziert Zugang zu Informationen an Lagerstättendaten ermöglicht.

Im Ergebnis entstand ein mehrbändiges Handbuch mit 139 sächsischen Lagerstätten und Mineralvorkommen, ein Steckbriefkatalog mit je einem kurzen Steckbrief pro Lagerstätte/Vorkommen und ein Fachbuch, das kurz und bündig in die Thematik einführt und die Ergebnisse des Projektes darstellt.

Erstmals ist es mit einer komplexen Bearbeitung gelungen, für die wichtigsten Lagerstätten und Mineralvorkommen aus gegenwärtiger Sicht Erkundungsergebnisse verschiedener Epochen zusammenzuführen und in übersichtlicher Form darzustellen. Wo es sinnvoll erschien, wurden die bekannten substanziellen Vorräte der Lagerstätten konkret aufgeführt.

Der Steckbriefkatalog kann online über diesen Link eingesehen werden.

Wenn Sie an dem Fachbuch interessiert sind, folgen Sie diesem Link.